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Donnerstag, den 28. April 2011 um 09:12 Uhr

01.01.2011

Einspeisevergütung für Solarstrom sinkt um 13 %

    

Zu Beginn jedes Jahres wird die Einspeisevergütung für Solarstrom abgesenkt. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sieht hierfür eine gestaffelte Absenkung vor, die von der Zahl der im Vorjahr installierten Photovoltaikanlagen abhängig ist. Da in 2010 wieder erfreulich viele Solarstromanlagen installiert worden sind, sinkt die Einspeisevergütung für 2011 um 13 %. PV-Anlagen auf Dächern bis 30 kWp erhalten jetzt eine Vergütung für den eingespeisten Solarstrom von 28,74 Cent pro kWh. Eine genaue Aufstellung der Einspeisevergütungen finden Sie hier

  

Die meisten Hersteller von Solarmodulen konnten auf die abgesenkte Einspeisevergütung mit Preisnachlässen reagieren. So sind auch in 2011 installierte Photovoltaikanlagen wirtschaftlich. Leider hat die Nutzung der Solarenergie zur Zeit starken politischen Gegenwind. Es ist zu befürchten, dass es auch in diesem Jahr eine außerplanmäßige zusätzliche Absenkung der Solarstromvergütung geben wird. Wer in 2011 eine Photovoltaikanlage installieren möchte, sollte sich deshalb schnell entscheiden. Um den rasch fortschreitenden Klimawandel zu bremsen, ist nach wie vor eine Intensivierung der Förderung erneuerbarer Energien dringend notwendig. Die Bundesregierung setzt zur Zeit verstärkt auf die Nutzung der Atomenergie und der fossilen Energiequellen. Mit dem Verband Nordsolar lehnen wir eine zusätzliche Absenkung der Einspeisevergütung ab und fordern eine kontinuierliche und verlässliche Förderpolitik der Erneuerbaren Energien.

Eine Stellungnahme zu der Förderung von Solarstrom finden Sie auf den Seiten des Solarenergie-Fördervereins aus Aachen:
www.sfv.de/artikel/was_tun_sie_gegen_den_klimawandel_-_energiepolitischer_neujahrsappell.htm

Nordsolar: www.nordsolar.de

 
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