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Wärmepumpen: Umweltwärme nutzen E Damit das funktioniert, benötigt die Wärmepumpe eine dauerhaft vorhandene Wärmequelle. Das kann z.B. das Erdreich oder Grundwasser sein. Im Kühlschrank wird das Prinzip der Wärmepumpe schon lange genutzt. Hier kühlt die Wärmepumpe das Kühlschrankinnere und gibt die dabei entstehende Wärme über den Absorber hinter dem Kühlschrank an den Raum ab.
Strom ist aber eine sehr hochwertige Energieform und eigentlich zu schade um daraus nur Wärme zu machen. Der Strom wird aber nur zum Antrieb des Kompressionsprozesses genutzt. Die Wärme entsteht durch den oben beschrieben Temperaturhub. Eine gute Wärmepumpenanlage schafft es aus einer kWh Strom vier kWh Wärme zu machen. Diesen Faktor der Umwandlung Strom in Wärme nennt man die Arbeitszahl der Wärmepumpe. Die Arbeitszahl gibt die Umwandlung in einem spezifischen Moment an. Wichtiger ist deshalb die Jahresarbeitszahl, die die Umwandlung Strom in Wärme für eine spezifische Heizungsanlage über das ganze Jahr angibt. Damit die Wärmepumpenanlage effektiv funktionieren kann, muss die Technik gut geplant sein. Je höher die Temperatur ist, die die Wärmepumpe erzeugen muss, desto geringer ist die Arbeitszahl und umso mehr Strom muss für die Heizungswärme aufgewandt werden. Deshalb müssen die Temperaturen im Heizsystem möglichst gering sein. Das erreicht man gut mit Flächenheizungen wie Wandheizung oder Fußbodenheizung. Die Warmwasserbereitung benötigt immer höhere Temperaturen. Deshalb ist es wichtig hier die richtige Anlagentechnik zu wählen. Damit die Wärmepumpe möglichst wenig Warmwasser produzieren muss, sollte Sie mit einer thermischen Solaranlage kombiniert werden |
aktuelle Termine
- 30.05.2012 | 19.00 Mikro-KWK mit Stirling-Motor
- 04.07.2012 | 19.00 Sinnvoller Umgang mit Regenwasser





Zur Zeit werden alle Wärmepumpen für Ein– und Zweifamilienhäuser mit elektrischem Strom angetrieben.